Tom Flieger on tour

Der Weg ist das Ziel.

Nordkorea – Aviatikreise

English Version

 

Nordkorea, ich komme!

Vorab möchte ich bemerken, dass in Nordkorea / DPRK (Democratic People’s Republic of Korea) auf Grund des straffen Programmes viele Fotos aus dem fahrenden Bus heraus aufgenommen wurden. Die Qualität ist teilweise also nicht optimal, aber besser als gar keine Fotos 🙂

Während der Flüge war es verboten, die Landschaft zu filmen. Außerdem war es grundsätzlich verboten, Militär und Einzelpersonen zu fotografieren. Nun…. ich habe mich bemüht – manchmal.

Viel Spaß mit meinem Reisebericht.

Kurzübersicht der geflogenen Flugzeugtypen:

Tu 204-100 – P-633
IL-18D – P-835
An-148-100B – P-671
An-24RV – P-532
Tu-134B-3 – P-814
IL-76MD – P-912
IL-62M – P-885
Tu-154B-2 – P-561
Mi-17 – 867

 

Prolog

Üblich ist es, Nordkorea mittels einer Touristenkarte als Visaersatz zu bereisen und diese bei der Ausreise wieder abzugeben.

Alternative ist, sich das Visum persönlich in der Nordkoreanischen Botschaft in Berlin abzuholen und in den Pass kleben zu lassen.

Selbstverständlich wählte ich Letzteres. Nach einem Anruf öffnete sich das Tor und ich wurde im Gebäude empfangen. Nach einem kurzen Gespräch händigte ich meine Visaunterlagen und meinen Pass aus. Kaum im Warteraum angekommen, wurde die Musik eingeschaltet und ich mit lokalem Liedgut auf die Reise eingestimmt.

Nach einiger Zeit konnte ich meinen Pass samt Visum wieder in Empfang nehmen. Alles ganz easy und freundlich 🙂

dprk-visum

 

Freitag

Am Vorabend des Abfluges nach Pjöngjang / Pyongyang trafen wir uns in Peking im nordkoreanischen Restaurant Haedanghwa zum Essen. Geboten wurde neben dem Essen eine Showeinlage, die das Können junger nordkoreanischer Damen in diversen musikalischen Bereichen, Tanz sowie Gesang zeigte.

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Samstag

Am nächsten Morgen am Flughafen Peking PEK…

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Überraschenderweise direkt neben einem Aeroplan der Korean Air (Südkorea) stand sie: unsere Air Koryo Tupolew / Tupolev Tu 204-100 P-633.

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Durch einen verpassten Slot mussten wir eine Stunde am Gate warten, eine weitere Stunde verbrachten wir auf dem überfüllten Taxiway auf dem Weg zur Startbahn.

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Die Flugbegleiterinnen schienen Spaß an ihrer Arbeit zu haben, der Flug war auch überraschend gut ausgelastet.

Sah nicht gut aus, schmeckte aber gut. Der Service insgesamt war deutlich besser, als man ihn derzeit beispielsweise bei Lufthansa bekommt.

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Für uns zur Begrüßung (aber auch sonst) aufgereiht standen die hervorragend gewarteten Luftfahrzeuge der Air Koryo in Pjöngjang FNJ neben der Start- und Landebahn auf dem Rollfeld.

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In FNJ angekommen besuchten wir noch das Cockpit.

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Das neue, im Bau befindliche Terminal. Fertigstellungstermin: 2014! Ob der (sehr verspätete Berliner Flughafen) BER diesbezüglich Bau-, Beratungs- und Planungsleistungen in Nordkorea einkaufen sollte? 🙂

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Die Start- und Landebahn sowie der Taxiway wurden saniert. Wie wir während unseres Aufenthaltes beobachten konnten, wurden rasante und deutlich sichtbare Fortschritte gemacht.

Wir benutzten noch das alte, provisorische Terminal, welches uns in den nächsten Tagen als regelmäßigen Gast begrüßen sollte.
Auch die Mitarbeiter schienen uns im Verlauf der Woche schon als “Stammgäste” zu betrachten, schließlich waren wir fast jeden Tag während unseres Aufenthaltes vor Ort.

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Die Einreise erfolgte problemlos. Mobiltelefon und Pass wurden fotografiert sowie der Fotoapparat oberflächlich auf GPS-Fähigkeit untersucht.

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Unsere Reisegruppe von gut 30 Teilnehmern wurde in zwei Gruppen auf- und auf zwei Busse verteilt, sodass jeder einen Fensterplatz besetzen konnte.
Die Pässe wurden noch im Bus eingesammelt und für die Dauer des Aufenthaltes einbehalten.
Auf Grund der Verspätung wurde es bereits dunkel. Nach einer kurzen Sightseeingrunde fuhren wir ins Hotel Koryo, in dem wir während unseres Aufenthaltes untergebracht waren.

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Am Großmonument auf dem Mansu-Hügel durften wir als erste Station Blumen vor den Bronze-Statuen von Kim Il Sung und Kim Jong Il niederlegen und uns brav verbeugen. Es sollte nicht das letzte Mal während unseres Aufenthaltes sein.

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Überraschenderweise wurde uns bereits auf der Fahrt vom Flughafen grundsätzlich das Fotografieren ausdrücklich gestattet, mit Ausnahme von Militär, einzelnen Personen sowie an Orten wo uns ein Verbot explizit kommuniziert würde.

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Denkmal zu Ehren der Parteigründung

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1997 (drei Jahre nach Kim Il Sungs Tod) wurde in Nordkorea offiziell der Juche-Kalender eingeführt. Er unterscheidet sich vom Gregorianischen Kalender durch die Jahreszählung, die mit dem Geburtsjahr von Kim Il Sung beginnt. So gilt seitdem das Jahr 1912 als “Juche 1”.

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Das Bett war extrem hart, jedoch habe ich sehr gut darin geschlafen.
Das Kopfkissen hörte und fühlte sich wie Plastik an, war aber ebenfalls bequem.

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Irritierend war das Loch im Bettlaken.

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In der Lampe fand sich statt einer Abhörvorrichtung ein Paar gut getrockneter Socken.

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Ein bisschen Aussicht gab es immerhin. Allerdings wurden täglich morgens um sechs mit Lautsprechern Musik und Motivationsdurchsagen durch die Straßen geschallt, teilweise sogar mitten in der Nacht.

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In unserem offensichtlich für westliche Touristen vorgesehenen Stockwerk des Hotels gab es ein internationales Direktwahltelefon sowie chinesische und russische TV-Sender. Ein Radiosender spielte täglich ab 6 Uhr motivierende lokale Musik.

Man beachte die zwei deutschen Ländervorwahlen im Telefonverzeichnis sowie die Hauptstädte Bonn und Berlin.

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Im Zimmer gab es immer warmes Wasser und Strom, jedoch überraschten mich die amerikanischen Steckdosen. Nur im Bad gab es europäische Steckdosen, eine mit 110V und eine mit 220V.

Als persönlich störend empfand ich außerdem die vielen Spiegel im Hotel, auf den Fluren sowie im Zimmer und im Schrank direkt neben dem Bett.

Mindestens ein Fahrstuhl funktionierte immer, die Wartezeit war teilweise aber eben etwas länger.

 

Sonntag

Das Frühstück bestand üblicherweise aus (exakt) vier Scheiben getoastetem Weißbrot, einem Päckchen Butter, einem Päckchen Marmelade, einem kleinen Glas joghurtähnlicher Substanz, einer Tasse Tee oder Kaffee sowie wechselnd Wurst und/oder Pancake sowie einem Spiegelei.

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Der Service wurde mit sehr viel Personal förmlich zelebriert. Wenn dem Kellner beispielsweise ein Marmeladenpäckchen beim Servieren aus der Hand gefallen war wurde dieses beschämt und gründlich nochmals abgewischt bevor es überreicht wurde.

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Der optische Charme des Hotels spricht für sich selbst.

Wenn aus irgendwelchen Gründen ein Reiseteilnehmer im Hotel bleiben wollte/musste, war stets ein Guide dabei.

“Ausflüge” ohne Guide – und sei es nur direkt vor das Hotel – waren nicht gestattet. Nachts wurde der Hotelausgang verschlossen.

Es gab auf den Straßen mehr Verkehr als erwartet, darunter auch Individualverkehr und Taxis. Öffentliche Verkehrsmittel, also Busse und Straßenbahnen waren stets sehr voll. Weiterhin gab es viele Radfahrer und Fußgänger.

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Wie wir schon auf der Fahrt vom Flughafen bemerkt und auch in den kommenden Tagen erfahren sollten, waren alle Straßen in relativ schlechtem Zustand und holprig. Dank des vergleichsweise modernen Busses war dies jedoch erträglich.

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Die Nummernschilder in Nordkorea lassen sich anhand der Farbe zuordnen:

– weiß sind offizielle Fahrzeuge / Behördenfahrzeuge (Mehrheit)
– weiß mit rotem Stern sind VIP-Fahrzeuge (davon einige vor unserem Hotel) – man beachte die vielen verschiedenen Mercedes-Modelle, welche sich auch überall in der Stadt wiederfinden
– orange (gelb) sind Privatfahrzeuge
– schwarz sind Militärfahrzeuge
– rot (weinrot) sind Fahrzeuge von Joint-Ventures, welche im Land tätig sind
– blau sind Diplomatenfahrzeuge

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Der Hauptbahnhof in Pjöngjang. Es gibt zwei internationale Verbindungen pro Woche: eine nach Wladiwostok / Vladivostok und eine nach Peking / Beijing.

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Der Bahnhofsvorplatz

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Auffallend an den Nordkoreanern war, dass augenscheinlich jeder ein rotes Abzeichen mit Kim Il Sung und/oder Kim Jong Il trug.

Heute fuhren wir mit dem Bus nach Panmunjom in die DMZ (Demilitarisierte Zone). Unsere Guides Su Ryon (“Lotos”) und Un Sok hatten gute Laune und verteilten Bonbons.
Die andere Gruppe wurde von Jong Chol (“Bärchen”) und Jong Hua betreut.

Nach und nach wurden einzelne Reiseteilnehmer unauffällig in Gespräche verwickelt, jedoch auch in den folgenden Tagen nicht alle.

Die Einwohner auf den Straßen wirkten in Pjöngjang selbst teilweise etwas skeptisch, bei Weitem jedoch nicht alle. Je weiter man aus der Stadt herauskam, desto neugieriger wurden die Bürger. Kinder und Jüngere freuten sich, lachten und winkten, vereinzelt sogar Erwachsene.

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Tafeln und Monumente mit Kim Il Sung und Kim Jong Il waren allgegenwärtig.

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Die Landschaft ist geprägt von Bäumen, Reis- und Maisfeldern. Insgesamt wirkte die Natur sehr grün und vielfältig.

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Pausiert wurde an der Raststätte Frankenwald (oder ähnlich).

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Die Straßen wurden immer leerer, je näher wir der DMZ kamen.

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Es gab Kontrollposten mit Straßensperren. Anscheinend wurde von außen beobachtet, dass diese aus dem Bus heraus fotografiert worden waren, denn am nächsten Kontrollposten wurde unser Bus angehalten und gezielt zwei Fotografen ausgewählt, welche ihre Kamera zur Überprüfung abgeben mussten. Die Kontrolle war jedoch ohne Befund, denn sie bekamen die Kameras unverändert mit allen Fotos wieder.

Regelmäßig fanden sich am Straßenrand Panzersperren, welche bei Bedarf gesprengt werden können, auf die Straße stürzen und diese somit für feindlichen Verkehr blockieren.

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Angekommen in Panmunjom.

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Ich saß direkt auf der Grenze / Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea (38. Breitengrad – Mitte des Tisches, Linie der Mikrofone). Ausnahmsweise ist in der mittleren blauen Baracke auch eine visafreie Ein- und Ausreise möglich.

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Wir hatten viel Spaß – und die Amis neue Videoaufnahmen zum auswerten 🙂

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An diesem Tisch wurden die Verhandlungen über den Waffenstillstand geführt.

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Als positiv empfand ich, dass stets auch geschichtliche Hintergründe vermittelt wurden. Diese wurden zwar auch im Interesse Nordkoreas gedeutet, jedoch konnte man trotzdem etliche neue Erkenntnisse gewinnen.

Zu Mittag gegessen haben wir in Kaesong, wo anschließend noch ein Rundgang und ein Museumsbesuch anstanden.

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Souvenirshops waren allgegenwärtig, im Hotel, in jedem Restaurant, Museum oder Touristenattraktion.

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Ginsengwurzeln verschiedenen Alters

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Was kostete gleich nochmal ein Sklave?

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Immer dabei: Fotograf und Kameramann der KITC (Korea International Travel Company), über welche alle touristischen Aktivitäten im Land abgewickelt werden.

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Grab von König Kongmin

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Was macht ein Busfahrer wenn er unterwegs Hunger bekommt? Genau: Tannenzapfen essen.

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Abendessen. Zu fast jeder Mahlzeit gab es das koreanische Nationalgericht Kimchi, scharf eingelegter Kohl (hier rechts am Rand).

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Das Abendessen wurde von einem kurzen Stromausfall von wenigen Minuten begleitet, das Personal war jedoch gut vorbereitet und sofort mit Lampen zur Stelle.

Nachts gab es auch in Pjöngjang Straßensperren und Kontrollposten.

 

Montag

Am nächsten Tag flogen wir mit der Iljuschin / Ilyushin IL-18 P-835 nach Samjiyon. Wir bekamen Bordkarten, welche einzeln gestempelt wurden. Einen Meter weiter wurde ein Abschnitt abgerissen und uns der restliche Teil ausgehändigt. Natürlich wurde der Abschnitt beim Einstieg nochmals kontrolliert.

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Für alle, die ein paar Informationen über das Weltgeschehen wollten, gab es eine lokale Zeitung. Nur aufpassen, dass man nicht versehentlich ein Foto mit Kim Il Sung, Kim Jong Il oder Kim Jong Un knickt oder zerknittert – auf einen Aufenthalt im Straflager konnte ich gut verzichten 🙂

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Immer schön aufpassen, was die bekloppten Deutschen da machen!

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Sonderwünsche wurden gerne erfüllt.

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Nach der Landung und einer ausgiebigen Fotosession mussten wir in den Bus steigen, um die immerhin 50 Meter zur Toilette zu bewältigen. Ordnung muss sein 🙂

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Von dort ging es mit dem Bus zum Mount Paektu, einem ca. 2.700m hohen, erloschenen Vulkan mit Kratersee.

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Den Weg hinauf konnten wir mit einer Standseilbahn absolvieren.

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Revier abstecken…

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Auf dem Rückweg waren die pünktlichen Deutschen zu spät, sodass wir unsere Rückfahrt ebenfalls erst zu spät antreten konnten.

Es kam wie es kommen musste: auf halbem Wege wurde der Strom abgeschaltet, der nur in einem gewissen Zeitfenster zur Verfügung stand (das wussten wir vorher aber nicht).

Wir stiegen somit auf halber Strecke aus und gingen neben den Gleisen zu Fuß zur Talstation, über Betonplatten und bedrohlich knarrende Holzbrücken.

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Unten angekommen ging es mit dem Bus zum Mittagessen.

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Wasserfall Rimyongsu

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Sushi mit Krakauer. Ob das die Strafe war, weil wir die Wurst beim Frühstück nicht aufgegessen hatten?

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Auf dem Rückweg zum Flughafen konnte der Bus auf der engen Straße zweimal nur knapp einem LKW ausweichen, außerdem blieben wir mit einem Getriebeproblem und rauchendem Motor stehen. Der Fahrer kannte sich jedoch mit seinem Gefährt aus, nach ein paar Minuten war dieses so weit repariert dass wir unsere Fahrt fortsetzen konnten.

Wieder am Flughafen angekommen durften wir uns im Gebäude einer Sicherheitskontrolle unterziehen.

Natürlich wurde zuvor wieder eine Bordkarte ausgeteilt und der Kontrollabschnitt abgerissen.

Zunächst gingen wir durch einen ausgeschalteten Metalldetektor, bevor eine manuelle Kontrolle erfolgte.
Der erste, stumm geschaltete Handmetalldetektor wurde für die Körperkontrolle verwendet. Er leuchtete zwar, gab aber keinen Ton von sich. Somit war alles ok. Das Handgepäck wurde mit einem zweiten, ausgeschalteten Handmetalldetektor gründlich von allen Seiten (allerdings nur von außen) kontrolliert. Mangels Ton war natürlich auch dies in Ordnung.

Somit waren wir alle “sauber” und durften einsteigen.

Auch zurück ging es mit der P-835.

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Abendessen

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Zum Essen konnten wir der Musik eines Militärorchesters lauschen.

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Wir hatten täglich ein volles Programm. Nach dem Frühstück verließen wir früh das Hotel und kamen erst spät nach dem Abendessen zurück. Es blieb also kaum Zeit für andere Dinge außer schlafen.

Postkarten konnten im Hotel im Communication Center abgegeben werden. Was dort damit passierte kann sich jeder selbst denken.

Pjöngjang wirkte auf mich sehr sauber. Alle Bürger wirkten fleißig, waren mit Saubermachen oder sonstigen Arbeiten beschäftigt.

Außerhalb von Pjöngjang gab es bis auf Fahrräder und Fußgänger kaum Verkehr.

 

Dienstag

Es stand am folgenden Tag die Antonow / Antonov An-148 P-671 auf dem Programm.

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Wer hat mehr Gepäckbänder? Berlin TXL oder Pjöngjang FNJ? Ich würde mich da nicht festlegen wollen 🙂

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An diesem Tag gab es im Terminal einen Stromausfall. Alle Vorgänge konnten jedoch auch ohne Strom problemlos abgewickelt werden.

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Nach dem Flug hatte jemand einen Kopfstützenschoner mitgenommen. Dies war aufgefallen und wir durften so lange warten, bis dieser wieder herausgegeben wurde.

Und gleich noch die Antonow / Antonov An-24 P-532 hinterher.

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Es gab auch weibliches Flugpersonal.

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Na wen haben wir denn da? Die Regierungsmaschinen von Kim Jong Un.

 

– Fotos wurden auf “Bitten” von Nordkorea entfernt –

 

Dieser Fehler wurde kein zweites Mal begangen. An den nächsten Tagen waren die Maschinen nicht mehr für uns sichtbar.

Dafür gab es motivierende Plakate.

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Stadion 1. Mai

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Nach dem Mittagessen stand das Victorious Fatherland Liberation War Museum (Kriegsmuseum) auf dem Programm.

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Bärchen heute mit Umhängelautsprecher…

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Denkmal des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg

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Hotel Ryugyong

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Innen waren keine Fotos gestattet.

Nordkoreanische Waffen

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Zwischenzeitlich waren noch ein, zwei weitere Besucher eingetroffen.

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Erbeutete Waffen der USA / USS Pueblo

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Weiter ging es zu einer Fahrt mit Trolleybus und Straßenbahn.

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Jeder rote Stern steht für 50.000 unfallfreie Kilometer.

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Vereinzelt waren Jungpioniere zu sehen.

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Triumphbogen

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Fernsehturm

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Der Schülerpalast Mangyongdae wurde gerade renoviert. Selbst in der Dunkelheit waren Schweißarbeiten zu erkennen.

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Eissporthalle

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Mittwoch

Am nächsten Tag begleiteten uns der deutsche Botschafter und eine Mitarbeiterin nach Hamhung.

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In Gesprächen erfuhren wir, dass sich üblicherweise nicht mehr als 10-15 Deutsche dauerhaft in Nordkorea aufhalten, selten maximal 20. Unsere Reisegruppe hatte die Anzahl der Deutschen im Land also auf einen Schlag verdreifacht.

Wir flogen mit einer Tupolew / Tupolev Tu-134, der P-814 nach Sondok.

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Besuch – AN-2 🙂

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Weiter ging es mit dem Bus.

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Die Kiddies freuten sich über den Ausländerbesuch.

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Das Mittagessen fiel an diesem Tag etwas nobler aus als sonst. Ob das an unserem Gast lag?

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